Rotax Max Challange Schweiz - Rennen 1 Wohlen
Die Saison ist gestartet und das Kartteam Meier darf gleich zum Saisonstart verdiente Erfolge verbuchen.
Beginnen wir ganz vorne. Am Samstag wurde das letzte Training vor dem ersten Rennen genutzt um die letzten Feinheiten abzustimmen. Nach dem Montag darf man sicher sagen das Training hat sich ausbezahlt.
In der Kategorie JUNIOR waren die ersten etwas erleichtert nach dem etwas schwächeren Chronotraining von Randy Berglas. War er doch plötzlich nicht mehr so schnell. Der Grund war ganz einfach, wir fuhren mit alten Trainingsreifen. Im Zeitfahren kam dann aber ein richtiger Paukenschlag, 39.960 im Zeitfahren. Kurz neuer Streckenrekord mehr muss man da sicher nicht dazu sagen - oder doch? Er fuhr es auf einem MACH 1 Kart wo allen Gerüchten nach nur im Regen funktioniert - einige Kritiker sind dann doch verstummt. Uebrigens am Rande der alte Streckenrekord in der Kategorie JUNIOR hatte Alain Baeriswyl ebenfalls auf einem MACH 1. Der restliche Tagesverlauf lässt sich kurz beschreiben in Form "kam sah und siegte". Randy hat schlicht und einfach alles gewonnen was es zu gewinnen gab. Volle Punktzahl zum Saisonauftakt. Es darf aber erwähnt werden Yanick Jäger und Giuliano Cucciolillo sind nicht zu unterschätzen und haben Ihre Ambitionen ebenfalls angemeldet! Also das ganze war alles andere als eine Spazierfahrt. Wir sind gespannt auf die nächsten Rennen.
In der Challange startete Martin Aregger und zeigte ein sehr gutes Rennen nach seiner 1 jährigen Pause. Nach dem Zeitfahren 6. Rang mit der Gewissheit, dass die schnellste Runde noch einen kleinen fehler drin hatte wo uns 0.1sec gekostet hat. Das heisst es wäre ohne weiteres der 3. Rang drin gewesen. Die Pace von Cedric Freiburghaus war aber noch nicht antastbar. Der weitere Rennverlauf für Martin war ein 4. Rang im ersten Lauf und im zweiten Lauf resultiere ein 7. Rang nach wiederum einem turbulenten Start. Im Finale ging es wieder heiss zu und her, nach 26 Runden resultiere ein 6. Schlussrang. Unser Ziel ist sicher weiter vorne zu stehen, doch müssen wir mit diesem Saisonstart zufrieden sein und weiter arbeiten in Richtung Frontreihe.
Die DD2 war wiederum hochkarätig besetz mit Santoro, Tengg, Widmer und unserem Zugpferd in der DD2 Damian Frizzi. Santoro legte gleich mal richtig vor im Zeitfahren und wir mussten uns mit dem 2. Platz begnügen vor Tengg und Widmer. Damian legte in Folge zwei saubere Vorläufe hin und wurde beidemal 3er. Im Final konnte Tengg und Damian die Pace von Santoro mitgehen, jedoch nach einigen hin und her Ueberholmanövern zwischen Damian und Tengg riss eine Lücke auf zu Santoro welche nicht mehr zu schliessen war über den restlichen Rennverlauf. Nach 26 Runden belegte Damian Frizzi den 2. Schlussrang welcher er sich hart erkämpfen musste. Angekommen im Ziel bekam er auch gleich eine Löschaktion am Bein. Denn während fast 10 Runden tropfte Benzin auf sein Kombi, da sich die Entlüftungsschraube gelöst hatte. Unter diesen Voraussetzungen ist der 2. Rang im Final eine Topleistung und wir müssen froh sein, dass er das Rennen unter diesen Bedingungen beenden konnte.
In der Kategorie CLUB und MASTER war Matteo Baldi und Thomas Stockner unterwegs. Beides Neulinge als Rennfahrer, Ihre gesetzten Tagesziele konnten beide Piloten erreichen. Sicherlich wollen wir Rangmässig im Laufe der Saison weiter nach vorne. In der Schlussabrechnung ergab dies ein 14. Rang für Thomas Stockner und ein 15. Rang für Matteo Baldi welcher mit einer ziemlich verbogenen Lenkung sich ins Ziel "quälte". Das wichtigste Ziel wurde auf jedenfall erreicht, beide Piloten waren happy und hatten ihren spass beim Rennen fahren - was will man eigentlich mehr!
Als Teamchef bin ich hoch zufrieden mit unseren Piloten und der Perfomance vom Material. Wiederum haben sich die Weiterentwicklungen vom MACH 1 Material ausbezahlt welche wir in den Wintermonaten umgesetzt haben und die Investitionen welche in die Infrastruktur getätigt wurde im 2010 für eine bessere Perfomance hat seine Wirkung definitiv gezeigt.
Ebenfalls ein grosser Dank an die Mechaniker, Teamhelfer und alle die im Hintergrund mitarbeiten - es hat jedes Zahnrad ins andere gegriffen, damit diese Teamleistung möglich war.
Dani Meier
Teamchef
Nächstes Rennen: Rotax Max Challange Schweiz Mirecourt
